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Depressionen:

Ursachen finden und behandeln


Dr. med. Neal Nedley
Ardmore-Gesundheitsinstitut, Ardmore, Oklahoma, USA. Verfasser des Buches Depressionen – The Way Out (Wege aus der Depression) Sprachlich und inhaltlich leicht überarbeitet.


Die meisten Menschen sehen Depressionen als eine Geisteskrankheit, die am besten mit Medikamenten und psychologischer Beratung zu behandeln ist. Neue Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass der Lebensstil eines Menschen Auswirkungen auf die Ursache und Behandlung von Depressionen hat. Die biblische Gesundheitsbotschaft kann einen wesentlichen Beitrag leisten, Menschen mit dieser ernsten Krankheit zu helfen. Das Newstart Lifestyle Programm ist sehr hilfreich und vermittelt wichtige Zusammenhänge.


Die Zahl derer, die eine Depression entwickeln, hat seit 1915 nicht nur stetig zugenommen, sie umfasst auch immer jüngere Personen. Häufig treten schon bei 25-Jährigen depressive Phasen auf. Im Laufe der Zeit hat sich das Risiko einer Depression in allen Altersgruppen gesteigert. Bis zu einem Drittel der Patienten, die einen Internisten aufsuchen, sind betroffen.1 Als mir dies zu Bewusstsein kam, wurde mir klar: Ich muss mich mehr darüber informieren.
Depressionen werden durch eine Reihe von Symptomen angezeigt. Dazu gehören tiefe Traurigkeit, Apathie, Agitation, Schlafstörungen, Veränderung des Gewichts oder des Appetits, Konzentrationsmangel, Minderwertigkeitsgefühle, krankhafte Gedanken und Erschöpfung.2
Wenn jemand tief traurig ist, außerdem vier weitere der auch angeführten Symptome aufweist und diese mindestens zwei Wochen anhalten, ist die Diagnose „Depression“. Hat zuvor ein einschneidendes Ereignis stattgefunden (wie z.B. der Tod des Ehepartners), wird der Zustand als „situationsbedingte Depression“ bezeichnet.


Eine Depression wirkt sich auf vielerlei Weise aus. Depressionen wären schon ernst genug, wenn sie nur mentale Symptome hervorrufen würden. Ist aber jemand körperlich krank, kann die Depression die Krankheit dramatisch verschlechtern und sogar zum Tode führen. Untersuchungen haben ergeben, dass eine Depression das Risiko eines plötzlichen Herztods bei Menschen verdoppelt, die bereits einen Herzinfarkt hatten. Ebenso erhöht sie das Risiko, an Krebs oder Lungenentzündung zu sterben.3,4 Dies zeigt, wie wichtig es ist, gerade bei solchen Patienten Depressionen zu verhindern. Depressionen können auch Osteoporose, hohen Blutdruck, Asthma, Kopfschmerzen und Schwierigkeiten bei der Einstellung des Blutzuckers von Diabetikern verursachen bzw. dazu beitragen.


Mann muss die Ursache der Depression herausfinden, bevor man sie behandelt. Traditionell haben Ärzte Depressionen als generische oder normale Krankheit behandelt. Gewöhnlich verschreiben sie nach der Diagnose ein Medikament und überweisen den Patienten an einen Therapeuten. Das ist oft alles, was an Behandlung geboten wird. Medikamente können die Symptome der Depression behandeln, aber an die zugrunde liegenden Ursachen kommen Sie nicht heran. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die Diagnose „Depression“ noch nichts an den Ursachen ändert. Zuerst müssen wir die Ursachen erkennen und sie dann systematisch behandeln. Dies steigert die Wahrscheinlichkeit einer Langzeitlösung.
Leider ist die Ursachenfindung nicht so leicht wie das Verschreiben von Medikamenten. Wie bei den meisten chronischen Krankheiten spielen bei der Depression viele Faktoren eine Rolle. Nach meinen Beobachtungen kann das Gehirn eines Menschen normalerweise drei „Schläge“ (Risikofaktoren für eine Depression) verkraften; der Betreffende funktioniert dabei immer noch ziemlich normal. Trifft ihn aber ein vierter „Schlag“, stellt sich oftmals eine echte Depression ein. Am wirksamsten ist die Behandlung dann, wenn jede identifizierte Ursache auf breiter Front angegangen wird. Leider sind manche Ursachen nichtänderbare Risikofaktoren wie beispielsweise genetische Veranlagung.


Ernährungsbedingte Depression. Es gibt eine ganze Reihe von ernährungsbedingten Ursachen für Depression. Selbst Kindernahrung kann das Risiko für eine Depression im späteren Leben erhöhen. Eine kürzlich erstellte Studie, an der 67 weiße Frauen in den USA teilnahmen, ergab: Je mehr Fleisch sie im Alter zwischen drei und fünf Jahren zu sich genommen hatten, desto früher hatten sie ihre erste Menstruation. Dagegen stellte sich bei Mädchen, die in diesem jungen Alter in größeren Mengen Protein aus Gemüse zu sich genommen hatten, die Menstruation viel später ein.5 Das Alter eines Mädchens bei seiner ersten Menstruation steht in wesentlicher Verbindung mit einer Depression im späteren Leben.
Studien haben gezeigt, dass Mädchen, die die Mitte ihrer Pubertätsphase im Alter von 11 Jahren oder jünger erreichen, ein zweifaches Risiko für eine Depression haben, bevor sie zwanzig Jahre alt werden. Sie haben auch ein höheres Risiko, Angstzustände oder Essstörungen zu entwickeln. Das Durchschnittsalter für den Beginn der Menstruation in Amerika ist heute 12 Jahre, nachdem es in den letzten Generationen stetig zurückgegangen ist. Studien zufolge ist das Alter in einigen anderen Ländern wie Japan viel höher. Dort ist es nicht ungewöhnlich, dass die Menstruation im Alter von 17 Jahren beginnt. Die Newstart-Gesundheitsbotschaft, die den Menschen nahe legt, Fleisch zu meiden und mehr Gemüse zu verzehren, kann also Depressionen möglicherweise verhindern, indem Risikofaktoren schon in jungen Jahren ausgeschaltet werden. Eine medizinische Studie über Safran lässt hoffen.
Weitere Ursachen für Depressionen sind in der am Ende angeführten Literatur beschrieben.6,7,8,9,10 Wir werden jede einzelne kommentieren und praktische Tipps geben, die zur Vermeidung von Depressionen beitragen können.


Verhinderte Aktivitäten des präfrontalen Kortex. Durch Positronenen-Emissions-Tomografie (PET) lässt sich eine 40 – 50 %ige Aktivitäsminderung des präfrontalen Kortex (des vorderen Gehirnlappens) bei fast allen depressiven Patienten feststellen. Die neueste Depressionsforschung gilt dem Hirnvorderlappen als dem möglicherweise wichtigsten Bereich, nicht nur in Bezug auf das Auftreten von Depressionen, sondern auch auf die mentalen Auswirkungen. Die verminderte Durchblutung des Vorderlappens hat gravierendere Folgen als die des Limbischen Systems, das in den 1980er Jahren im Mittelpunkt der Forschung stand.


Ein niedriger Serotoninspiegel im Gehirn wird mit Depressionen in Verbindung gebracht. Eine jahreszeitlich bedingte Depression (SAD – Seasonal Affective Disorder) entsteht, wenn der Mensch nicht ausreichend Sonnenlicht bekommt. Sie tritt üblicherweise in arktischen Breitengraden auf, kann sich aber auch bei Menschen auf der ganzen Erde einstellen, wenn sie zu wenig an der Sonne sind. Serotonin ist nicht in der Nahrung enthalten, sondern wird vom Körper gebildet. Die Bildung von Serotonin kann jedoch durch die Ernährung gefördert oder gemindert werden. Die ungenügende Aufnahme von Tryptophan mit der Nahrung mindert die Serotoninproduktion. Dies geschieht nicht selten bei ausgesprochen schlanken Frauen, deren Kalorienaufnahme an der unteren Grenze liegt. Eine Übersicht über Nahrungsmittel, die reich an Tryptophan sind, wird am Ende des Artikels gegeben. Die Einnahme von Tryptophan in Pillen oder anderen Ergänzungsmittel ist jedoch gefährlich, weil leicht zu hoch dosiert wird, was die Nerven schädigen würden. Eine gesunde vegetarische Ernährung versorgt den Körper mit ausreichen Tryptophan und hilft gegen Depressionen.


Mangel an Omega-3. Eine zu geringe Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren kann sowohl bei Fleischessern als auch bei Vegetariern vorkommen. Sie wird nicht nur mit Depressionen in Verbindung gebracht, sondern auch mit bipolarer Störung und manischer Depression.11 Pflanzliche Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren (wie z. B. Leinöl, Leinsamenöl) sind vorzuziehen, weil das Risiko von Toxinen wie Quecksilber viel geringer als bei Fleisch ist. Quecksilbervergiftung wiederum kann mit Depressionen in Verbindung gebracht werden. Gute pflanzliche Omega-3-Quellen sind am Ende des Artikels aufgeführt. Eine vegetarische Ernährung mit reichlich Omega-3-haltigen Nahrungsmitteln kann entscheidend dazu beitragen, Depressionen entweder zu vermeiden oder besser mit Ihnen umzugehen.


Mangel an Folsäure. Mangelhafte Aufnahme von Folsäure (z. B. durch gestörte Darmflora oder eine beschädigte Darmschleimhaut) kann ebenfalls mit Depressionen in Verbindung gebracht werden. Diese Art von Depression ist unter Vegetariern unüblich; sie kommt eher bei der Fleisch essenden Bevölkerung vor und lässt sich nicht medikamentös therapieren, sondern nur durch Folsäurezufuhr. Ich empfehle eine Einnahme von mindestens 400 µg Folsäure pro Tag. Welche Nahrungsmittel Folsäure enthalten, ist der Aufstellung am Ende des Artikels zu entnehmen. Voraussetzung ist jedoch eine intakte Darmflora. Nur eine gesunde und aktive Darmflora kann Folsäure aus der Nahrung bilden.


Arteriosklerose. Ein weiterer Übeltäter ist eine Ernährung, die eine Verhärtung der Arterien (Arteriosklerose) fördert. Auf diese Weise beschädigte Arterien sind ein Grund dafür, warum Amerikaner umso wahrscheinlicher an einer Depression erkranken, je älter sie sind. Arteriosklerose verursacht nicht nur Herzkrankheiten, sondern kann auch die kleinen Gefäße befallen, die das Gehirn versorgen. Dies kann den Blutfluss zur präfrontalen Hirnrinde verringern und zu Depressionen führen.12 Somit kann eine Ernährung, die Arteriosklerose verursacht und reich an Cholesterin und ungesättigten Fetten ist, eine Depression verursachen. Da diese Substanzen vornehmlich in tierischen Produkte zu finden sind, ist eine Ernährung, die weitgehend auf tierische Produkte verzichtet, in vielerlei Hinsicht gesünder, auch im Hinblick auf die Vermeidung von Depressionen.
Und noch weitere ernährungsbedingte Mängel lassen sich mit der Depression in Verbindung bringen. Aus einer Studie geht hervor, dass ein wesentlicher Prozentsatz depressiver Patienten in ihrer Ernährung weniger als die empfohlene tägliche Menge eines oder mehrerer Nährstoffe zu sich nehmen.13
Die moderne Wissenschaft hat den großen Einfluss der Ernährung auf unsere Gesundheit nachgewiesen. Die Ernährungsexpertin E. White wies darauf schon vor 130 Jahren mit einer einfachen, aber provokativen Aussage hin: „Nur wenige… erkennen, wie viel ihre Ernährungsgewohnheiten mit ihrer Gesundheit, ihrem Charakter, ihrer Nützlichkeit auf Erden und ihrem ewigen Schicksal zu tun haben.“ (Counsels on Diet and Food, S. 51.52)
Als sie dies im Jahre 1867 schrieb, war das Verständnis von der Wechselwirkung zwischen Ernährung und Gesundheit gering. Heute ist die wissenschaftliche Literatur voll von solchen Studien. Dennoch erkennen nur wenige die Verbindung zwischen Ernährung und Geisteskrankheiten. Als praktizierender Internist habe ich festgestellt, dass die Umstellung der Ernährung und anderer Lebensstilfaktoren des Patienten sich positiv auf die Behandlung der Krankheit auswirken kann.
Es ist ein schwerwiegender Gedanke, den wir ernsthaft erwägen sollten, dass alles, was wir in unseren Körper hineinbringen, den Teil des Gehirns beeinflusst, wo Charakter, Geistlichkeit, Moral und Wille zu Hause sind. Die unterstreicht, wie wichtig es ist, so gesund wie möglich zu leben. Wir brauchen den ganzen Stirnlappen, den wir bekommen haben, und wir sind darauf angewiesen, dass er optimal funktioniert.


Soziale Faktoren steigen das Risiko. Bestimmte soziale Faktoren können das Risiko einer Depression steigern. Junge Leute, die nicht mit beiden biologischen Eltern zusammenleben, sind stärker gefährdet; ebenso Menschen, die keine familiäre oder soziale Unterstützung haben oder negative, stressreiche Lebenssituationen durchmachen. Da diese sozialen Faktoren bei Menschen mit einer Depression üblich sind, wird bei der Beratung oft darauf die Betonung gelegt. Bei vielen depressiven Menschen jedoch gibt es nur wenige bis gar keine soziale Faktoren, die ihre Depression ausgelöst haben könnte. Psychosoziale Formen der Beratung können sogar schaden und eine Depression verlängern oder verschlimmern. Das mag ein Grund sein, warum bei Depressionen traditionelle Formen der Psychotherapie nie erfolgreicher waren als eine Placebobehandlung. Es ist also sehr wichtig, die sozialen Faktoren zu identifizieren, die wirklich mit der Depression zu tun haben.
Bei einer relativ neuen Form der Psychotherapie, der „Kognitiven Verhaltenstherapie“, geht es nicht darum, sich in Ereignisse aus der Vergangenheit des Patienten zu vertiefen und zu verstehen, wie diese sein Leben beeinflusst haben. Man konzentriert sich vielmehr auf die Person und notwendige Veränderungen in ihrem Leben. Diese Art von Psychotherapie ist bei Depressionen erwiesenermaßen wirksamer als ein Placebo.14


Wie steht es mit Medikamenten? Einige Patienten brauchen vielleicht zunächst eine Behandlung mit Medikamenten, um Erleichterung von einer mittleren bis schweren Depression zu erhalten. Wenn wir jedoch die eigentlich Ursache finden und behandeln und der Betreffende sein leben entsprechend umstellt, können rund 90 % der Patienten innerhalb von sechs bis neun Monaten die Medikamente absetzen, ohne rückfällig zu werden. Daneben steh eine durchschnittlich 70 %ige Rückfallquote bei normalem Entzug der Antidepressiva. Eine derart hohe Rückfälligkeit bedeutet, dass die eigentlichen Ursachen der Depression nicht erkannt und behandelt wurden und dass Lebensweise und Ernährung nicht ausreichend verändert wurde, damit der Patient ohne Medikamente funktionieren kann.


Hoffnung macht die randomisierte und placebokontrollierte Doppelblindstudie der Abteilung für Anästesiologie an der Arak University of Medical Sciences
„Safran Crocus sativus L. zur Behandlung von leichter bis moderater Depression“.


Das Ergebnis der Studie ist in deutscher Sprache erhältlich. Bitte ... hier klicken und anfordern.


Viele meiner depressiven Patienten, die die ursächlichen Faktoren erkannten und ihre Lebensweise änderten, leben heute frei von Depressionen und erfreuen sich zudem einer viel besseren Lebensqualität.


Die Newstart Lebensstil-Grundsätze für ein gesundes Leben können nicht nur zu einer guten körperlichen Gesundheit beitragen, sondern auch zu einer guten Gesundheit der Seele.


Nahrungsmittel, die viel Tryptophan enthalten


  (mg/100g)
Vollmilch 46
Augenbohnen 267
Schwarznüsse 299
Mandeln 322
Sesam 358
Glutenmehl 510
Kürbiskerne, geröstet 578
Tofu 747


Pflanzliche Nahrungsmittel,
die Omega-2 (Linolensäure) enthalten


    (mg)
Leinsamenöl 1 EL 7526
Walnüsse 1⁄4 Tasse 1703
Rapsöl 1 EL 1094
Schwarznüsse 1⁄4 Tasse 1034
Weizenkeimöl 1 EL 938
Sojaöl 1 EL 927
Grüne Sojabohnen 1 Tasse 637
Spinat 1 Tasse 353
Mandeln 1⁄4 Tasse 136
Avocado 1⁄2 Tasse 99
Steckrüben 1 Tasse 74
Distelöl 1 EL 55
Süßkartoffeln Stück 38
Banane Stück 38
Apfel, mit Schale Stück 25
Kartoffel Stück 17
Gurke, mit Schale 10 Scheiben 12
Vollkornbrot 1 Scheibe 11


Nahrungsmittel, die Folsäure enthalten


  (µg)
150 g Filetsteak 16
1⁄2 Tasse Pastinaken 44
1 Tasse Ananassaft 58
1 Tasse Orangensaft, frisch 75
1⁄4 Tasse Erdnüsse 88
1 Tasse Senf 105
1 Tasse Spinat, roh 109
1 Tasse Bohnen 255
1 Tasse Okraschoten 269
1 Tasse Linsen 831
1 Tasse Augenbohnen 1057


Literatur:


1 L: Rucker, „Feasibility and Usefulness of Depression Screening in Medical Outpatients“, Archives of Internal Medicine, 146/4 (April 1986): 729-731
2 Mental Health: A Report of the Surgeon General (Department of Health an Human Services, National Institutes of Mental Health, 1999), S. 247
3 K. Takeida, M. Nishi, H. Miyake, “Mental Depression and Death in Elderly Persons”, Journal of Epidemiology, 7/4 (Dezember 1997): 210-213.
4 J. Hippisley-cox, K. Fielding, M. Pringle, “Depression as a Risk Factor of Ischaemic Heart Disease in Men: Population Based Case-control Study”, British Medical Journal, 316 (1998): 1714-1719.
5 K. Berkley, American Journal of Epidemiology, 152 (2000): 446-452.
6 Nature Medicine, 4/7 (1997): 25-30.
7 The Lancet, 349 (1997): 915-919
8 Journal of Clinical Psychiatry, 154/4 (1998): 497-501.
9 American Journal of Psychiatry, 154 (1997): 426-428.
10 Nature, 386 (1997): 824-827.
11 A. L. Stoll, W. E. Severus u.a., “Omega 3 Fatty Acids in Bipolar Disorder: A Preliminary Double-blind, Placebo-controlled Trial”, Archives of General Psychiatry, 56/5 (Mai 1999): 407-412.
12 Cai Ji Galynker II u.a., “Hypofrontality and Negative Symptoms in Major Depressive Disorder”, Journal of Nuclear Medicine, 39/4 (April 1998): 608-612.
13 P: Videbech, “PET Measurements of Grain Glucose Metabolism and Blood Flow in Major Depressive Disorders: A Critical Review”, Acta Psychiatr Scan, 101/1 (Januar 2000): 11-20
14 L. Christensen, S. Somers, “Adequacy of the Dietary Intake of Depressed Individuals”, Journal of the American College of Nutrition, 13/6 (Dezember 1994): 597-600


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